Russland reagiert auf schwere Verluste – Baerbock versichert Beibehaltung der Sanktionen

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Von: Helena Gries, Tobias Utz, Sandra Kathe, Karolin Schäfer, Nadja Austel, Nail Akkoyun, Vincent Büssow, Lucas Maier, Jan-Frederik Wendt, Christian Stör, Tanja Koch

Die Internationale Atomenergiebehörde will das AKW Saporischschja untersuchen. Auf der Krim kommt es erneut zu einer Explosion: der News-Ticker am Mittwoch, 31. August. 

+++ 19.00 Uhr: Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat erklärt, die Sanktionen gegen Russland auch im Winter fortzusetzen. Damit sicherte sie der Ukraine weitere Unterstützung und weiteren Beistand zu. „Wir werden an der Seite der Ukraine stehen, und das bedeutet, dass die Sanktionen auch im Winter aufrechterhalten werden, selbst wenn es für Politiker sehr schwierig wird“, sagte sie bei einer Podiumsdiskussion in Prag.

An den Sanktionen festzuhalten, werde gerade im Winter nicht einfach sein. Baerbock geht davon aus, dass Menschen protestieren und sagen werden: „Wir können unsere Energiepreise nicht bezahlen.“ Dennoch sei es für die Grünen-Politikerin keine Option, die Sanktionen gegen Russland zurückzunehmen. Stattdessen müsse man Sozialmaßnahmen ergreifen, um die hohen Energiepreise abzufangen.

Die Ukraine solle weiterhin die volle Unterstützung erfahren. „Ich gebe den Menschen in der Ukraine das Versprechen: Wir stehen zu euch, solange ihr uns braucht.“

+++ 17.30 Uhr: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sollen ab dem 1. September Cafés und Restaurants bereits ab 22.00 Uhr schließen müssen. Dies soll die kriegsbedingte Sperrstunde zwischen 23.00 Uhr und 05.00 Uhr unterstützen. Das berichtet das Nachrichtenportal Kyiv Independent mit Verweis auf Angaben der Regierung um Präsident Selenskyj.

+++ 17.00 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat neue Daten zu den russischen Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Das berichten die Nachrichtenportale Kyiv Independent und Nexta übereinstimmend. Demnach sind 47.900 Soldaten bereits gefallen. Diese Zahl stieg innerhalb eines Tages um 350. Zudem sollen mittlerweile fast 2000 Panzer aus Russlands Arsenal zerstört worden sein. Die Zahlen im Überblick.

Ukraine-Krieg
Ein Panzer der ukrainischen Armee im Einsatz. (Symbolfoto) © Miguel Medina / AFP

+++ 15.45 Uhr: Die EU wird ein mit Russland geschlossenes Abkommen zur Erleichterung der Visa-Vergabe für Reisende vollständig aussetzen. Das kündigte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Mittwoch nach Beratungen der Außenminister in Prag an. Der Schritt ist eine weitere Strafmaßnahme in Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

+++ 15.00 Uhr: Russland verlegt nun offenbar weitere Truppen aus der Region Melitopol in den Süden der Ukraine. Das berichtet das Nachrichtenportal Nexta. In der Region Cherson kommt es seit Tagen zu schweren Kämpfen mit der ukrainischen Armee. Die Angaben sind nicht unabhängig prüfbar.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Truppen verweigern wohl Pässe für IAEA-Team

+++ 14.30 Uhr: Die russischen Besatzungstruppen rund um das AKW Saporischschja weigern sich offenbar dem Team der Internationalen Atomenergiebehörde Pässe für das Kraftwerkgelände auszustellen. Wie die BBC berichtet, soll er Konvoi von rund 20 Autos an einem Kontrollpunkt ausharren.

+++ 13.45 Uhr: Die Fachleute der Internationalen Atomenergiebehörde sind nun am Atomkraftwerk Saporischschja eingetroffen. Ein Konvoi aus rund 20 Fahrzeugen kam gegen Mittag an. Nun soll die Inspektion des AKW beginnen.

+++ 13.15 Uhr: Derzeit kursiert der Verdacht, dass es im Bundeswirtschaftsministerium Spionage gegeben haben könnte. Zwei Beamte, die offenbar Russland sehr zugetan sind, sind einem Bericht zufolge beteiligt.

News zum Ukraine-Krieg: Russland erklärt ukrainische Offensive für gescheitert

+++ 12.45 Uhr: Das russische Verteidigungsministerium in Moskau hat die ukrainische Gegenoffensive für gescheitert erklärt. Stattdessen habe die ukrainische Armee schwere Verluste hinnehmen müssen, beispielweise habe man drei Hubschrauber abgeschossen. Vier Kampfjets seien außerdem zerstört worden, so das Ministerium. Dies steht im Widerspruch zu den Informationen aus Kiew. Das ukrainische Militär hatte in den vergangenen Tagen mehrfach mitgeteilt, dass die Frontlinie der russischen Streitkräfte durchbrochen werden konnte. Vor allem in der Region Cherson verzeichne man Gebietsgewinne, hieß es. Die genannten Informationen sind nicht unabhängig prüfbar.

+++ 12.00 Uhr: Rund um das AKW Saporischschja kommt es weiterhin zu Kämpfen. Die russische Besatzungsverwaltung teilte mit, dass es allein am Mittwochmorgen mehr als 60 Einschläge durch Artilleriebeschuss und Drohnenangriffe auf dem Gelände des Atomkraftwerks gegeben habe. Die Informationen sind nicht auf unabhängige Weise verifizierbar.

+++ 10.45 Uhr: Papst Franziskus hat abermals zu Frieden im Ukraine-Krieg aufgerufen. „Heute erleben wir den Dritten Weltkrieg“, sagte er bei einer Generalaudienz im Vatikan. Er bete für die Menschen in der Ukraine, in der Hoffnung, dass die Kämpfe bald enden mögen.

News zum Ukraine-Krieg: Russland versucht wohl Lücken zu schließen

+++ 10.15 Uhr: Einer Einschätzung des britischen Geheimdienstes zufolge haben ukrainische Truppen die russische Armee in der Südukraine zurückgedrängt. Dies sei Ergebnis der Gegenoffensive, welche bereits am Donnerstag laut Angaben des ukrainischen Generalstabs erste Erfolge hatte. Dem Bericht aus London nach wird prognostiziert, dass Russland nun wahrscheinlich versuchen wird, die Lücken in der Frontlinie zu schließen. Mobile Reserveeinheiten könnten dafür eingesetzt werden.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Truppen greifen zwei Städte an

+++ 09.30 Uhr: Russische Truppen haben in der Nacht die Städte Kramatorsk und Slowjansk bombardiert. Einem Bericht des Nachrichtenportals Kyiv Independent zufolge wurden dabei unter anderem Wohngebiete getroffen. Grundlage dessen ist ein Statement des Gouverneurs der Region Donezk, Pavlo Kyrylenko.

News zum Ukraine-Krieg: Explosion auf der Krim

+++ 08.45 Uhr: Auf der von Russland illegal annektierten Halbinsel Krim hat sich am Mittwochmorgen offenbar erneut eine Explosion ereignet. Diese Meldung kursiert in mehreren lokalen Telegram-Kanälen mit Verweisen auf die Behörden auf der Krim. Das Nachrichtenportal Nexta hat zudem Videoaufnahmen auf Twitter veröffentlicht, worauf eine große Rauchwolke zu sehen ist. Wo genau die Explosion stattgefunden hat, ist bislang unklar. Die genannte Angaben sind bislang nicht unabhängig prüfbar.

+++ 07.30 Uhr: Während weltweit mit Spannung die Ankunft des Expertenteams der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in der Anlage erwartet wird, stehen die Menschen in Saporischschja für Jodtabletten an.
Die Gegend um das Kraftwerk ist in den vergangenen Wochen wiederholt beschossen worden, wofür Russland und die Ukraine sich gegenseitig die Schuld geben. Die IAEA-Mission soll unter Leitung von Behördenchef Rafael Grossi in den kommenden Tagen den Zustand des sechs Reaktoren umfassenden Akw überprüfen. Grossi hatte Anfang August vor der „sehr realen Gefahr einer nuklearen Katastrophe“ gewarnt.

News zum Ukraine-Krieg: Selenskyj fordert Demilitarisierung von AKW Saporischschja

Update vom Mittwoch, 31. August, 06.30 Uhr:  Präsident Selenskyj gab den Expertinnen und Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA die Forderung mit auf den Weg, das besetzte AKW Saporischschja solle demilitarisiert und wieder unter ukrainischer Kontrolle unterstellt werden. Nur so seien Risiken für die nukleare Sicherheit auszuschließen, sagte er.

Die Aufgabe der Mission geht aber weiter. Sie soll die Sicherheit der Anlage begutachten, mögliche Schäden feststellen, die Arbeitsbedingungen der ukrainischen Kraftwerksmannschaft erkunden und überprüfen, ob alles Nuklearmaterial an seinem Platz ist. Seit über 60 Jahren hat die IAEA mit Sitz in Wien Erfahrung in der weltweiten Kontrolle von Sicherheitsstandards in Atomanlagen.

+++ 20.35 Uhr: Die Ukraine vermeldet weitere zurückeroberte Gebiete in der Region Cherson. Die Dörfer Olexandriwka und Pravdyne seien wieder unter ukrainischer Kontrolle. Diese Informationen seien bestätigt. Olexandriwka ist rund 40 Kilometer von der Großstadt Cherson entfernt. Mit den Gegenangriffen waren die ukrainischen Streitkräfte jedoch nicht überall erfolgreich. Weitere Orte im Süden dieser Region werden den Angaben zufolge weiter von den Russen kontrolliert.

+++ 18.50 Uhr: Die Ukraine hat den Ort Nowa Kachowka im Verwaltungsgebiet Cherson weiter beschossen, wie sozialen Medien zu entnehmen ist. Dies passiere mit Artillerieschlägen. Ziel sei es, damit den Transport von neuen Waffen und Soldaten zu verhindern. Deshalb werden auch Bahnstrecken und Bahnhöfe beschossen. Bereits am Vortag kam es in der Region Cherson zu Artillerieschlägen.

News zum Ukraine-Dienst: Russlands Mobilisierung könnte scheitern

+++ 16.30 Uhr: Der ukrainische Geheimdienst geht davon aus, dass die „verdeckte Mobilisierung“ von Russland scheitert. Deshalb sollen nun wieder vermehrt Söldner verschiedener Gruppen hinzugezogen werden, unter anderem Kämpfer der Einheit „Wagner“ und „Russia Imperial League“. Der Geheimdienst schätzt die Zahl der Kämpfer mittlerweile auf rund 5000. Die Informationen sind nicht unabhängig prüfbar.

+++ 15.15 Uhr: Die Ukraine hat am Montag den Durchbruch der russischen Frontlinie der russischen Armee in der Region Cherson vermeldet. Internationale Beobachtende beurteilten dies als Beginn der ukrainischen Gegenoffensive. Ralph Thiele, Experte am „Institut für Strategie- Politik- Sicherheits- und Wirtschaftsberatung“ und Oberst a.D., hält dies für ein Ablenkungsmanöver. Damit wolle man die russische Armee einerseits verwirren. Andererseits wolle man „Druck von der Front im Donbass zu nehmen“, erklärte er im Interview mit dem Nachrichtenportal ntv. „Wenn man eine Offensive macht, spricht man nicht darüber“, erklärte Thiele. Es handle sich um „informationstaktische Manöver“. Seine Angaben sind nicht unabhängig prüfbar. Die Regierung in Kiew spricht derweil weiterhin von „schweren Kämpfen“ in der Region Cherson. Das Büro von Präsident Selenskyj erklärte, es habe „den ganzen Tag und die ganze Nacht über starke Explosionen“ gegeben.

+++ 14.30 Uhr: Am Dienstagvormittag hat es massive Angriffe der russischen Armee auf die Stadt Charkiw gegeben. Lokale Behörden melden mittlerweile mindestens 11 Tote. Mehrere Wohnhäuser, mehrere Autos, ein Kindergarten und ein Park wurden laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft getroffen. Das berichten unter anderem die Nachrichtenportale Nexta und Kyiv Independent. Russland habe „die Innenstadtbezirke Charkiws unter Beschuss genommen“, schrieb Regionalgouverneur Oleg Synegubow auf Telegram. Verschiedene Fotoagenturen haben bereits Aufnahmen aus Charkiw veröffentlicht. Diese zeigen zahlreiche zerstörte Gebäude.

Charkiw steht seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine regelmäßig unter Beschuss. Regionalgouverneur Synegubow forderte die Bewohner der Stadt auf, sich vorerst nur in Schutzräumen aufzuhalten.

News zum Ukraine-Krieg: Ukraine nutzt wohl Waffen-Attrappen aus Holz

+++ 13.15 Uhr: Das ukrainische Militär setzt im Krieg offenbar auf Waffenattrappen. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf hochrangige Beamte der Ukraine und der USA. Laut Bericht sollen unter anderem hölzerne Nachbildungen von Waffen zum Einsatz kommen. Auf diese Weise habe man die russischen Truppen dazu bewegt, wertvolle Munition zu vergeuden. Als Beispiel wurden Marschflugkörper „Kalibr“. Die Washington Post konnte dem Bericht zufolge mehrere Exemplare begutachten, wie es heißt. Die Informationen sind nicht unabhängig prüfbar.

+++ 12.30 Uhr: Das Team der internationalen Atomenergiebehörde IAEA, welches das AKW Saporischschja inspizieren soll, ist mittlerweile in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Das berichtet der US-Sender CNN. Laut Angaben von Mykhailo Podolyak, Berater der ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, beschießen russische Truppen derzeit mehrere Korridore, die das Team benötigt, um das AKW zu erreichen. Podolyak zufolge wolle Russland wohl, dass die Mission über die besetzte Krim oder den Donbass ablaufen soll. Die genannten Angaben sind nicht unabhängig verifizierbar.

News zum Ukraine-Krieg: Explosionen in Odessa gemeldet

+++ 11.30 Uhr: In Odessa wurden Explosionen gemeldet. Einem Bericht des Nachrichtenportals Kyiv Independent zufolge hängt der Abschuss einer russischen Drohne damit zusammen. Diese soll über der Stadt gekreist und deshalb von ukrainischen Truppen abgeschossen worden sein, erklärte die Stadtverwaltung von Odessa unter Berufung auf Informationen des Einsatzkommandos „Süd“. Alle genannte Informationen sind nicht unabhängig prüfbar.

+++ 10.30 Uhr: Der britische Geheimdienst geht davon aus, dass die russischen Streitkräfte in der Ukraine in zahlreichen Einheiten „unterbesetzt“ sind. Dies ist offenbar eine Folge der schweren Verluste. „Brüchige Nachschublinien“ erschweren die Lage wohl weiter, sowohl personell als auch materiell. Dies macht sich laut einem Bericht des Geheimdienstes in London insbesondere im Süden der Ukraine bemerkbar. Dort, wo ukrainische Truppen mittlerweile eine Gegenoffensive gestartet haben, fehlt es demnach an vielem. Zwar hat der Kreml eine Verstärkung der Soldaten in der Region Cherson angeordnet, davon kommt jedoch wenig an.

+++ 09.45 Uhr: Russische Truppen haben am Dienstagmorgen offenbar drei Bezirke in der Region Dnipropetrowsk angegriffen. Laut Angaben des Gouverneurs Valentyn Reznichenko handelte es sich dabei um Nikopolskyi, Dniprovskyi und Kryvorizkyi, wie das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtet. Bislang gibt es keine Informationen über Verletzte und Tote. Die Angaben sind nicht unabhängig prüfbar.

+++ 08.30 Uhr: Das AKW Saporischschja ist am Dienstagmorgen erneut beschossen worden. Von einem Angriff mit Artillerie berichtete die staatliche Nachrichtenagentur aus Russland, RIA Novosti. Bei dem Angriff soll es laut der Besatzungsadministration von Enerhodar, dem Ort direkt neben dem Kraftwerk, zu Explosionen nahe der Lagerstätte für abgebrannte Brennelemente gekommen sein. Die russische Seite macht die Ukraine verantwortlich. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden, die ukrainische Seite hat sich bisher noch nicht geäußert.

News zum Ukraine-Krieg: Russland bekommt Drohnen aus dem Iran

+++ 07.45 Uhr: Während Europa, die USA und andere westliche Länder Russland mit Sanktionen und Embargos belegen, scheint Putin seine Armee mit Militärgeräten aus dem Iran zu versorgen, wie die dpa schreibt. Demnach sollen bereits mehrere Kampfdrohnen aus iranischer Produktion nach Russland geschickt worden sein. Bereits am 19. August soll US-Medienberichten zufolge eine erste Lieferung eingetroffen sein. Moskau sei nach ersten Tests allerdings „nicht zufrieden“, wie es aus einem US-Bericht heißt. Den Angaben zufolge erwartet Russland noch mehrere Hundert Drohnen für Ukraine-Krieg.

News Ukraine-Krieg: Inspektionsteam auf dem Weg nach Saporischschja

+++ 07.25 Uhr: Die USA forderten Russland erneut dazu auf, die Zone rund um das Kernkraftwerk Saporischschja zu entmilitarisieren, wie Reuters berichtet. Die Biden-Regierung unterstütze laut den Angaben die geplante Inspektion durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA).

Während die Ukraine die Forderung einer entmilitarisierten Zone um das größte Atomkraftwerk Europas unterstützt, lehnt Russland diese weiterhin ab, wie die dpa schreibt. Das Inspektionsteam ist mittlerweile schon auf dem Weg von Wien nach Kiew, wie das ukrainische Außenministerium mitteilte.

+++ 07.05 Uhr: In Cherson soll ein zur russischen Seite übergelaufener ukrainischer Abgeordneter ermordet worden sein, wie die dpa unter Berufung auf russische Strafermittlungsbehörden berichtet. Den Angaben zufolge soll der Parlamentarier Olexij Kowaljow in seinem Haus erschossen worden sein.

Dem Anschlag fiel nicht nur der 33-Jährige zum Opfer, sondern auch seine Freundin. Kowaljow hatte im Juni bereits einen Sprengstoffanschlag überlebt. In der Besatzungsbehörde von Cherson amtierte er als Vizegebietschef und Landwirtschaftsminister. Die Angaben konnten nicht unabhägig geprüft werden.

News zum Ukraine-Krieg: Gegenoffensive – Russland bezeichnet Angriffe als „jämmerlich“

Erstmeldung vom Dienstag, 30. August, 06.32 Uhr: Ein halbes Jahr nach der groß angelegten Invasion durch Russland, gehen die Streitkräfte der Ukraine zur Gegenoffensive über, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Am Abend des gestrigen Montags (29. August) deutete Selenskyj diese Gegenoffensive in einer Ansprache an. Nahe der Stadt Cherson soll die Armee der Ukraine bereits Erfolge erzielt haben. Unter Berufung auf Militärkreise berichtete der US-Nachrichtensender CNN von der Rückeroberung von vier Dörfern in diesem Gebiet. Unabhängig überprüfen ließ sich dies bisher jedoch nicht. Die russische Seite bestätigte die Angriffe der Ukraine zwar, stellte diese allerdings als „jämmerlich gescheitert“ dar, wie die dpa berichtet. Auch aus dem Pentagon kommen verhaltene Töne, gegenüber CNN sprach ein Vertreter von einem „Abtasten“ der Front. (tk/jfw/vbu/na/cs/kas/tu/nak mit dpa/AFP)


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